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Tarquinia
REISE
IN DIE VERGANGENHEIT
......Hier
lachte eines Tages der Etrusker, liegend,
die Augen in Höbe des Erdbodens,
den Strand betrachtend. Und gewahrte
in seiner Pupillen die vielfarbige und
stille Herrlichkeit der blühenden
und jungen Erde, dessen Geheimnis er
heiter aufgesogen hatte....Vincenzo
Cardarelli, Dichter.
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| DIE
GESCHICTE |
| Einigen
zufolge wurde Tarquinia, das antike Tarxuna
oder Tarxna , von Tagetes gegründet
– aus einer Erdscholle geboren ,
Sohn der Bodenbearbeitung, lehrte Tagetes
die Kunst der Auguren, d.h. die Kunst,
aus den Gedärmen der Opfer oder aus
verschiedenen natürlichen Zeichen
, wie dem Vogelflug oder den Blitzen ,
Vorzeichen zu deuten.
Anderen zufolge wurde Tarquinia durch
Tarcon gegründet, dem Fürsten
Lydiens, Sohn oder Bruder des Tyrrhenus.
Virgil beschreibt sein Leben im VIII.
Buch der Aneis.
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Blich
auf Tarquinia |
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Die
beiden Darstellung möchten die langwierige
Frage des Ursprunges der Etrusker aufklären:
Ureinwohner oder aus Kleinasien stammend? Eine
dritte Vermutung, der zugolge Tarcon die Regeln
der Wahrsagung von Tagetes erhalten habe, verbindet
die zwei Positionen miteinander – wie
auch immer es sei, hat Tarquinia bestanden und
seine Urspünge sind über den Mithos
hinaus, um das IX. Jahrhundert v.Chr. anzusetzen.
Auf einem Hügel wenige Kilometer vom Meer
entfernt errichtet, mit einem fruchtbaren Hinterland,
das vom Flusse Marta durchfurcht wird, war die
Stadt die bekannteste unter den 12 konföderierten
Städten des maritimen Etruriens und eine
der bedeutensten Lukumien (Stadtstaaten) des
gesamten etruskischen Gebietes.
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| DIE
KULTUR |

Palazzo
Vitelleschi, wo sich das etruskische Nationalmuseum
von Tarquinia befindet |
Palazzo
Vitelleschi.
Der
aristokratische Palazzo Vitelleschi
aus der ersten Hälfte des XV
Jahrhunderts bietet eine elegante
Fassade und ist ein wahrhafttiges
architektonisches Meisterstück
der Gotik und der Renaissance. In
seinem Inneren befindet sich das Etruskische
Museum, eines der bedeutendsten Italiens.
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An
beiden Seiten des Einganges befinden sich zwei
Sarkophage aus Nenfro (Tuffelstein) aus dem
III. Jahrhundert v. Chr.; im Hofe sind verschiedene
etruskische, römische und mittelalterliche
Funde ausgestellt. Im Erdgeschoß beherbergen
einige Säle eine Reihe Sarkophage und wertvolle
Beweise der Grabkultur. Im 1. Stockwark wird
die sehr elegante Skulptur der geflügelten
Pferde aufbewahrt, die einst den Giebel des
Altars der Königin in der nahegelegenen
Nekropole versierten: In den angrenzenden Sälen
sind verschiedene archäologische Funde
enthalten, die aus dem Villanova Zeitalter bis
hin in das Römische Reich reichen. Im zweiten
Stockwerk ist das Grab des Triklinium zu sehen,
das mit Hilfe der Malereien aus der nahegelegenen
Nekropole wiedererrichtet wurde. |
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Die
etruskische Nekropole
dehnt sich bis drei Kilometer vom Wohngebiet
aus und ist eine der bedeutendsten unter
den bekannten, da sie reich an sogenannten
„ Kammergräbern“ist,
die die vollständigste Beurkundung
der Entwicklung der Malerei vom VI.
bis zum II. Jahrhundert v.Chr. darstellen.
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Die
etruskische Nekropole von Tarquinia |
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Das Grab " Tomba dei leopardi "
von Tarquinia
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Unter
den zahlreiche Gräben sind gegenwärtig
folgende dem Publikum zugänglich:
- Das Cardarelli-Grab, das SS13-Grab,
das Grab der Auspeitschung, das Grab
3713, das Lotusblütengrab, das
Grab des Jägers, das Grab der Jagd
und des Fischfanges, das Grab der Löwinnen,
das Bartoccini-Grab, das Grab des Gorgoneion. |
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Das
historische Stadtzentrum.
Die Stadt, welche von mittelalterlichen
Mauern mit emporragenden Türmen umgeben
ist, rühmt sich verschiedener Baudenkmäler
und zahlreichen herrlichen Kirchen , von
denen wir folgende erwähnen : Santa
Maria in Castello, Santa Maria in Valverde,
der Dom, San Martino, die Annunziata-Kirke,
San Pancrazio, Der Palazzo Comunale (Gemeindepalast),
San Giovanni Battista, San Francesco.
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Ortschaft von Tarquinia
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SITTEN
UND GEBRÄUCHE |
Tarquinia
, das en großen kulturellen Reichtum besitzt,
ist gleichzeitig wegen der Freundlichkeit seiner
Einwohner beliebt. Die reichgedeckte Tafel weist
alle Arten Wildgerichte auf , schmackhafte Beilagen,
die direkt aus dem umliegenden Land stammen,
und als Kontrast hierzu auserlesene Fischgerichte,
für Feinschmecker bestimmt
Weniger Kilometer von der Stadt Tarquinia entfernt,
ein moderner Badeort. |
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