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| DER
LANDWIRTSCHAFTSBETRIEB |
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Unser
Betrieb liegt genau im Grenzbereich dreier Regionen,
zwischen den grünen Hügeln der Toskana,
Latiums und Umbriens, auf halber Strecke zwischen
der bezaubernden Stadt Orvieto und dem eindrucksvollen
Bolsenasee. Der Betrieb befindet sich innerhalb
eines geschützen, 900 Hektar großen
Gebietes, „La Renara“ genannt, wo
schon seit 30 Jahren die Jagd verboten wurde.
Ganz in unserer Nähe sprudeln die Mineralwasserquellen
des Tione, nach dem wir unseren Betrieb benannt
haben.
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Die
Ländereien des heutigen Landwirtschaftbetriebes
wurden höchstwahrscheinlich Anfang des
18. Jh. zum ersten Mal auf intensive Art bewirtschaftet
und bewohnt.
Die Landschaft ist heute noch von unzähligen
Spuren dieser entfernten Vergangenheit geprägt
: hundertjährige Eichen und Kastanien,
alte Hofstraßen und antike Gebäude
wie die Grotten, in welchen die Schafe untergebracht
wurden, die Schweineställe und auch ein
guter Teil des Hofes, in welchem heute drei
von den insgesamt fünf Appartments des
Agriturismo liegen: Torretta, Stradone, Orciolaio. |
| DER
LANDWIRTSCHAFTSBETRIEB GESTERN |
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Damals
wurden die Äcker mit organischem Material
wie Mist und mit Graskulturen angereichert.
Wir bebauten unser Land mit Fruchtwechselwirtschaft
und verarbeiten nur Saatarten, die sich dem
Klima und Erdboden anpassten: es gab viele verschiedene
Obstbäume, die das ganze Jahr über
frisches Obst lieferten.
Weizen, Gerste, Sonnenblumen und Mais waren
unsere hauptsächlichen Erzeugnisse, aber
auch Weintrauben, die in drei kleinen Weingärten
angebaut wurden und einen leichten, aber guten
Wein ergaben.
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Wir züchteten damals Rinder der wertvollen
Chianina-Rasse, für deren Fütterung
wir Futterklee und ähnliche Sorten anbauten. |
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Dann
erreichte uns und unser Land der „Fortschritt“
und mit ihm wurden antikes Wissen und Ertragstechniken,
Traditionen, Geschmäcke und Ernährungsgewohnheiten
aufgegeben und fast vergessen, nur wenige, alte
Bauern erinnern sich noch an die alten Gebräuche. |
| DER
LANDWIRTSCHAFTSBETRIEBE HEUTE |
| Der
Landwirtschafsbetrieb Valle del tione erzeugt
auf seinen fast 47 Hektar Land größtenteils
Nüsse (7.000 Nussbaumpflanzen), Futterpflanzen
und Obst, im Oktober sammeln wir in unserem
Wald Steinpilze und ein kleiner Teil unseres
Landes befindet sich auf dem Territorium von
Bolsena, den wir mit Olivenbäumen und Reben
bewirtschaften.
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Hyla
Arborea
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Im
Jahr 1985 haben wir beschlossen, die Intensivkulturen
und den Einsatz von Pestiziden und synthetischen
Düngern aufzugeben. Unser hauptsächliches
Ziel war, die chemische ,physikalische und biologische
Fruchtbarkeit des Erdbodens zu verbessern und
zu erhalten, aber auch der natürlichen,
für ein ökologisches Gleichgewicht
verantwortlichen Landschaft eine neue Gestalt
zu geben durch Z.B. Hecken, Wassergräben,
Teiche oder kleine Wäldchen.
Nach nunmehr 20 Jahren haben wir das erste ziel
erreicht: wichtige Indikatoren für eine
gesunde Natur bevölkern ernent die Landschaft,
wie z.B. der Geppio , ein kleiner Raubvogel,
und der Laubfrosch (Hila Arborea). |
Neben
der Landwirtschaft gibt uns heute unser Agriturismo-Betrieb
eine solide ökonomische Grundlage. Die
Restaurierungsarbeiten am Gutshof waren 2004
beendet worden und seither hat sich der Agriturismo
für uns Jahr um Jahr zu einer immer wichtiger
werdenden Realität entwickelt, der wir
uns mit großem Einsatz widmen, um unseren
Gästen eine optimale Beherbergung und
einen Service von Qualität bieten zu
können.
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Pera
Monteleone |
| DER
LANDWIRTSCHAFTBSETRIEB MORGEN |
| Der
zeitig arbeiten wir an den anliegenden Zonen
des Gutshofes, wie dem Hofplatz und den alten
Schweineställen: es soll ein typisches
Bauernhaus-Ambiente der Epoche vor den 50er
Jahren entstehen. Die letzten direkten Zeugen
dieser vergangen Bauernkultur sind Angelo und
Giovanni, Hüter von Erfahrung und Weisheit,
mit deren Hilfe wir schon viele antike Obstbaumsorten
wiedereingeführt haben, wie Sauerkirsche,
rosa Apfel, Crognolino-Kirsche, Erdbeer-und
Aleaicotraube.
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Angelo
e Giovanni |
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